Entstehung und Aufbau der Edelsteine

Die meisten Edelsteine sind Mineralien. Diese sind aus Lava, Gasen und mithilfe von Organismen entstanden. Bernstein, Koralle und Perlen sind durch die Natur entstanden. Kristalle sind in der Regel sehr klein. Manchmal entstehen grosse Kristalle, welche zu einen Schmuckstück werden und mit schönen Farben sowie Spiegelungen die Menschen verzaubern.

Beim Kristall unterscheiden wir verschiedene Systeme, wie die Kristalle angeordnet sind.

Wichtig zur Verarbeitung ist die Härte des Steins. Friedrich Mohs hat die Ritzhärte definiert. Diese bestimmt den Widerstand welche beim Ritzen mit einem scharfkantigen Gegenstand entgegengebracht wird. 1 ist weich, 10 extrem hart, die der Diamant.

Für den Edelsteinschleifer ist die Härte wichtig. Besonders schwierig zu schleifen sind weiche Edelsteine. Hier offenbart sich die Kunst, um gleichmässige Kanten zu formen und die Steine zu polieren.

Edelsteine unterscheiden sich ebenso in der Dichte. Hier schwankt der Wert zwischen 1 und 8, Bernstein ist ein leichter Edelstein mit 1, während Diamant, Rubin und Saphir über eine hohe Dichte verfügen.

Bekannt ist die Bezeichnung von Karat, welche die Gewichtseinheit reflektiert. Bei Gold dagegen ist Karat ein Qualitätsbezeichnung, die vom Anteil an Feingold abhängt.

Das farbliche Aussehen kann bei einer einzigen Mineralart stark abweichen. Zudem können Farben unter verschiedenen Lichtern anders wirken. Selten können Edelsteine im Laufe der Zeit ausbleichen. Technische Farbänderungen sind schon seit 2000 Jahren bekannt, der Achat wird farblich angepasst, auch beim Bernstein wurde gerne weitergeholfen. Heutee ist sehr viel möglich, es muss deklariert werden nach CIBJO.